Hl. Severin Denkmal

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Das Severin-Denkmal, geschaffen vom St. Pöltner Künstler Andreas Herfert, ist ein Geschenk des Landes Niederösterreich und wurde im Januar 2004 feierlich eingeweiht.

Es steht an der Kreuzung Manker Straße – Rüdigerstraße – Severingasse und erinnert an den Heiligen Severin, der im 5. Jahrhundert n. Chr. im Donauland lebte und wirkte. Das Denkmal zeigt Menschen, die sich unter dem Schutz Severins versammeln.


Hl. Severin

(um 410 – † 8. Jänner 482 n. Chr.)

In der Zeit des Untergangs des Römischen Reiches lebte Severin als Einsiedler im Donauland zwischen Carnuntum und Passau. Er wirkte als Seelsorger und Helfer und war eine letzte moralische Instanz in einer Epoche, die von Überfällen, Plünderungen und Völkerwanderung geprägt war.

Severin organisierte Hilfslieferungen für die Bevölkerung, kaufte Gefangene frei und koordinierte die Umsiedlung der römischen Bevölkerung über die Alpen nach Italien.

Am 8. Jänner 482 n. Chr. starb Severin in Mautern. Zehn Jahre später wurde sein Leichnam von den letzten Römern, die Mautern verlassen hatten, nach Neapel überführt, wo er begraben liegt.


Quelle:
Stadtnachrichten der Stadtgemeinde Pöchlarn 1/2025, S. 18
Stadtmuseum Pöchlarn, Obmann Walter Resch

Kontakt

Kontaktdaten von Hl. Severin Denkmal
AdresseManker Straße
3380 Pöchlarn
E-Mail-Adressekultur@poechlarn.at

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